Da ist ein loderndes Feuer in uns. Ein unbändiger Wille, uns einzusetzen für die Frauen- und Familiengesundheit. Wir wollen rund um das Geburtswesen in unserem Land (Potential =) Kräfte aufdecken und mobilisieren. Wir wollen uns vernetzen.

Das ist natürlich kein neuer Gedanke. Immer wieder haben Frauen und Männer sich aus ähnlichen Gründen zusammen getan - weil so wichtig ist, dass da Netze sind!

Uns von malea lin liegt am Herzen, dass diese Netze einerseits aus Kompetenz, Wissen und Erfahrung, andererseits aber auch aus Lust, Lebensfreude, Selbstbestimmung und einer Portion Wage-Mut geknüpft sind. Wir glauben daran, dass solche Netze Bestand haben werden, weil sie sich von Offenheit, Vertrauen, Liebe und Grosszügigkeit "nähren".

Man mag uns eine rosarote Frauenbrille vorwerfen - malea lin kümmert das wenig. Denn wir Frauen sind immer noch die kecken Mädels von damals, die ihrer Fantasie freien Lauf lassen und.. diese sogar unbekümmert kommunizieren. Daneben sind wir aber auch immer wieder die "alten, in sich ruhenden, weisen Frauen", die Rückschau halten und in Ruhe beobachten, die schon Vieles erlebt haben, aber noch längst nicht alles wissen.

Wir sind alles. Und das erst noch gleichzeitig! Als gestandene Mütter wissen wir sehr wohl um die uns geschenkten Talente und Fähigkeiten, die wir dankbar immer wieder neu einsetzen wollen und die wir regelmässig überprüfen, um sie dann ganz bewusst mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen zu verweben.

Uns von malea lin ist bewusst - und nun zitieren wir Jobina Schenk, Autorin von "Meisterin der Geburt", - dass "eine Revolution der westlichen Geburtskultur nicht von aussen erzeugt werden kann. Sie kommt von innen! Aus den Frauen selbst! Mit jeder Einzelnen, die sich selbst ermächtigt."

Es ist wie beim Gebären. Die Frauen tun es selbst. In unserer von Infos überfluteten Welt, in der niemand mehr so "richtig" Zeit für sie hat - auch nicht die Mütter und Tanten und die Frauen im Dorf - brauchen sie die innere Gewissheit und offensichtlich mehr denn je von aussen die Bestätigung, dass sie es selbst können.

Ja, wir können es. Wir sind wunderbar und stark und mit einem überaus faszinierenden Körper reich beschenkt.

Als Doulas - und da beziehen wir gerne grad ALLE mit ein, auch die Männer - können wir die werdenden Mütter bestärken. Durch Zuhören, durch Teilen von positiven Geburtsgeschichten, durch unser blosses da sein. Wir begleiten unsere Frauen in der prägendsten Phase ihres Lebens beim "sich selbst ermächtigen". Wir geben den Gebärenden und ihren Familien in unserer Arbeit und durch unser Vorleben sozusagen die Erlaubnis, sich aktiv einzusetzen fürs Zurückerobern der Selbstbestimmung.

Vor, während und nach der Geburt. Im "Familie sein". Im Leben. Wir sind Vorbilder. Jede und jeder Einzelne von uns.

philosophie 220

 

malea lin: «In Liebe. In Respekt. In Demut. Dankbar.»