Unser Herz brennt:

Für ganzheitlich gesunde Familiensysteme, für die Balance zwischen den Männern und den Frauen, für vertrauensvolle Räume, in denen offene Gespräche möglich werden, für Begegnungen auf Augenhöhe, für die bedingungslose Liebe, für Wahrhaftigkeit und die daraus entstehende positive, nährende Energie, für ein würdevolles Leben in Freiheit, Leichtigkeit und Freude.

Letzteres heisst natürlich nicht, dass wir ständig im Urlaub sind, alles auf die leichte Schulter nehmen oder das Gefühl haben, weniger Einsatz leisten zu müssen. Wir sind bereit, Höhen und Tiefen, Entwicklungsrückschritte - sofern hier von "zurück" gesprochen werden kann -, unwegsames Gelände und Steilhänge, Licht und Schatten anzunehmen, weil wir um die daraus wachsende grosse Kraft wissen und um die federleichten Flügel, die unser Leben für uns bereit hält, wenn wir (an)mutig und neugierig auf Entdeckungs- und Forschungsreise bleiben.

Uns von malea lin ist bewusst - und nun zitieren wir Jobina Schenk, Autorin von "Meisterin der Geburt", - dass "eine Revolution der westlichen Geburtskultur nicht von aussen erzeugt werden kann. Sie kommt von innen! Aus den Frauen selbst! Mit jeder Einzelnen, die sich selbst ermächtigt."

Es ist wie beim Gebären. Die Menschen tun es - aus sich selbst heraus - selber. In unserer von Informationen überfluteten und - wenn wir genau hinschauen - ziemlich unterdrückten Welt, in der sich kaum mehr eine/r so "richtig" Zeit für sich selbst nimmt und für's Investieren in die persönliche, echte Begegnung, wo wir schier atemlos durch die Tage surfen (!) und dafür einige langjährige aber auch manche aus dem Moment heraus entstehende tiefe Beziehung sausen lassen. Wir leiden unter Berührungsarmut, Unverbindlichkeit und Distanz schienen verlockend, sind aber nicht nährend bzw. nahrhaft genug. Es könnte so einfach sein!

Wir ermutigen zum Atmen, zum Erkennen, Ernstnehmen und Kommunizieren der eigenen Bedürfnisse, zum Verbundensein mit sich selbst und zu einem Leben, Lieben und Arbeiten "mit Kopf, Hand und Herz".

Als Doulas - und da beziehen wir gerne grad ALLE mit ein, auch die Männer - können wir die werdenden Mütter bestärken. Durch Zuhören, durch Teilen von positiven Geschichten, durch unser blosses da sein. Wir begleiten unsere Frauen in der prägendsten Phase ihres Lebens beim "sich selbst ermächtigen". Wir geben den Gebärenden, ihren Familien und vielen Menschen mehr in unserer Arbeit und durch unser Vorleben sozusagen die Erlaubnis, sich aktiv einzusetzen fürs Zurückerobern der Selbstbestimmung.

Vor, während und nach der Geburt. Im "Familie sein". Im Leben. Wir sind Vorbilder. Jede und jeder Einzelne von uns. Freuen wir uns über unser Potential und "bringen wir es zur Welt"! Jetzt.

philosophie 220

 

malea lin: «In Liebe und Respekt. Dankbar.»